Am Wochenende bin ich im Netz auf die Carl Zeiss cinemizer OLED 3D-Multimedia-Videobrille gestossen. Die Idee, sich immer, überall und in jeder möglichen Körperlage Filme anzuschauen, weckt mein Interesse ungemein. Vielleicht darum, weil es schon ins Futuristische geht, obwohl die Technologie und Ansätze für solches Zeugs eigentlich schon seit geraumer Zeit bestehen. Eine Tolle Sache finde ich zudem, dass die Firma an die Brillenträger denkt, indem sie dem Produkt die Möglichkeit verleiht, die Dioptrien (= Wie weit bin ich vom Scharf-Sehen entfernt) pro Auge anzupassen. Das ist nötig, weil eine 40 Zoll Bildfläche in 2 Meter Entfernung simuliert wird, also quasi ein TV im Wohnzimmer. Somit verhindert das Produkt den Brille-über-Brille-tragen-Effekt, der in Kinos bei Brillenträgern, die 3D-Filme schauen müssen, weit verbreitet und verhasst ist. Vom aktuellen 3D, wie wir es von den Kinos kennen, halte ich nämlich sowieso nichts. Und vom Zwang, gewisse Filme nur noch in 3D anschauen zu können, noch nichtser, womit sich die Frage nach dem Grund für meine oben aufgestellte These wohl erübrigt. Aber zurück zum Thema. Wenn sich die Preise eines Tages dann einmal der Massentauglichkeit annähern, werde ich mir mit hoher Wahrscheinlichkeit gerne mal solch eine Brille zulegen. Mit knappen 650 Euro ist sie mir halt doch noch ein wenig zu teuer.